Österreichisches ElWG • § 65

Peer-to-Peer (P2P): Strom teilen von Mensch zu Mensch

„Direkt, unbürokratisch und ohne Vereinsmeierei.“

🤝 Was bedeutet P2P eigentlich?
Peer-to-Peer steht für den direkten Stromhandel auf Augenhöhe. Ein PV-Besitzer schließt einen unkomplizierten 1:1 Vertrag direkt mit einem Strombezieher ab. Der Strom fließt über das bestehende Netz – fair bepreist, ohne Zwischenhändler.

Das österreichische Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) revolutioniert die dezentrale Energieversorgung: Du brauchst keine Energiegemeinschaft (EEG) mit Obmann, Kassier und Statuten mehr gründen, um deinen Solarstrom mit Familie oder Nachbarn zu teilen.

P2P-Direktvertrag vs. Klassischer EEG-Verein

Warum ein 1:1 Peer-to-Peer Vertrag für Nachbarn und Familien die deutlich unkompliziertere Lösung ist:

Klassische Energiegemeinschaft (EEG)

Der bürokratische Vereinsweg

Herkömmliche Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften sind oft schwerfällig und mit administrativem Aufwand verbunden.

  • Vereinsgründung zwingend: Statuten, Generalversammlungen, Obmann und Kassier erforderlich.
  • Laufende Fixkosten: Softwaregebühren, Abrechnungskosten und Mitgliedsbeiträge schmälern die Ersparnis.
  • Keine Echtzeitsteuerung: Reine Verrechnung im Nachhinein anhand alter Viertelstundenwerte aus dem Rückspiegel.
  • Starre Regeln: Schwer an individuelle Absprachen zwischen zwei Parteien anpassbar.
Grätzelstrom P2P nach ElWG

Der direkte 1:1 Weg

Einfach, digital und rechtssicher: Zwei Zählpunkte verbinden, Vertrag unterzeichnen, fertig.

  • Kein Verein, null Bürokratie: Einfacher Direktvertrag nach § 65 ElWG zwischen Erzeuger und Bezieher.
  • Kein Anbieterwechsel: Weder Erzeuger noch Bezieher müssen ihren bisherigen Basisanbieter kündigen.
  • Sekundengenaue Live-Synchronisation: In Verbindung mit unserer Technologie lädt der Speicher genau im Moment des Überschusses.
  • Volle Preisfreiheit: Ob kostenlos (0 Cent innerhalb der Familie) oder zu fairen ca. 6 Cent/kWh – ihr bestimmt die Konditionen.
  • Standardvertrag inklusive: Wir stellen alle fertigen, rechtlich geprüften Vertragsunterlagen bereit.

Für wen ist P2P Grätzelstrom ideal?

Drei typische Praxisfälle, die wir täglich in Österreich vernetzen:

A

Gasse & Nachbarschaft

Der Hausbesitzer mit großer PV-Anlage teilt seinen Überschuss direkt mit dem Nachbarn gegenüber, der zur Miete wohnt und einen kompakten Speicher an der Steckdose betreibt.

B

Landhaus & Stadtwohnung

Eigenstrom-Sharing über Bezirksgrenzen hinweg: Der Sonnenstrom vom Zweitwohnsitz im Weinviertel versorgt abends die Stadtwohnung in Wien mit sauberer Energie.

C

Familie & Generationen

Eltern mit PV-Dach geben überschüssigen Grünstrom kostenlos oder zum Selbstkostenpreis an die eigene Wohnung der Kinder oder Großeltern weiter.

P2P braucht smarte Hardware

Ein P2P-Vertrag auf dem Papier nützt wenig, wenn der Bezieher tagsüber in der Arbeit ist und den Strom nicht abnehmen kann.

Mit unserem Paket 4 schließt Grätzelstrom diese Lücke: Der kompakte AC-Speicher wird einfach an die Steckdose angesteckt und nimmt den P2P-Strom sekundengenau auf – so verpufft kein einziges Kilowatt und dein Haushalt wird mit bis zu 800 W versorgt.

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